Gästebuch der Homepage von Martin Kiechle

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Bella schrieb am 19.08.2020 - 23:16 Uhr
Hi

habt vielen Dank für die vielen Storys und die Erkenntnis, dass ich nicht alleine bin.

Vor etwas mehr als 3 Jahren hatte ich zu Kur wegen meiner Rückenprobleme eine Behandlung auf einer speziellen Massageliege bekommen. Irre Vibrationen am Nacken fand ich total unangenehm. Und prompt am nächsten Morgen hatte ich meinen ersten heftigen lagerungsschwindel. Seid dem immer wieder zurückkehrend.

Interessanterweise kann ich das mit der elektrischen Zahnbürste bestätigen. Kann nur noch eine manuelle verwenden.

Auch ein Auslöser scheint das Fahrradfahren auf holprigen Wegen zu sein. Wenns länger vibriert, wache ich den Tag darauf wieder mit Schwindel auf. Übungen helfen mittlerweile gut, aber mich plagen massive Angstzustände.

Als topping hatte ich im März 2020 nach fast 2 Wochen wiederkehrenden lagerungsschwindel einen Totalausfall meines Gleichgewichtssinns. Hno meinte, dass wären die Vorboten. Durch eine Infektion ausgelöst, machte ich fast 6 Wochen die Hölle durch. Seit dem ist ein schwammiger Grundzustand geblieben. Immer wieder mal gibts den lagerungsschwindel, und ich habe Angst, dass die neuritis vestibularis wieder kommt.

Durch eure Beiträge gehts mir psychisch viel besser, weil ich merke, dass es viele immer wieder bekommen.

Grüsse
Paul schrieb am 12.08.2020 - 19:35 Uhr
Sehr schöne Internetseite. Ich finds auch sehr interessant das Universum
Sabina schrieb am 24.07.2020 - 22:22 Uhr
Hallo,

das Diclofenac nicht so toll, ist weiß man eigentlich schon lange ... schon mal was anderes probiert ?

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/a...iclofenac/

Probieren kann man es doch mal, oder nicht ...? Schhwiegermama hilft es bei ihrer Knie-Arthrose Grad III recht gut.

Sabina
Sonja schrieb am 23.07.2020 - 15:53 Uhr
Lieber Martin, liebe anderen Betroffenen,
mich hat es dieses Jahr auch mit dem Lagerungsschwindel erwischt, der aber erst nach einer guten Woche von einer Neurologin diagnostiziert wurde - mein Hausarzt war etwas ratlos und dachte (wie auch ich zuerst) an ein Problem im Nacken. Der Gedanke war auch gar nicht so abwegig, da mein Hobby, Sport und meine ganze Leidenschaft das Standardtanzen ist und wir am Tag zuvor sehr akzentuierte Tango-Kopfbewegungen trainiert haben, die regelrechte Schläge in die Wirbelsäule ausgehend vom Kopf abgeben.

Die Schwindelattacke hat mich total überrascht und in Panik versetzt. Meine Tochter ist Sani und hat erstmal den Gegencheck eines Schlaganfalls gemacht. Anfangs meint man ja wer weiß was. Ich bin auch einen Tag im Bett geblieben, was nicht sonderlich geholfen hat.
Nach einer Woche wurde mir es aber zu bunt und ich habe auf weitere Untersuchungen gedrängt. Die Neurologin hat in Nullkommanix rausgefunden, was das Problem war und auch die Seite identifiziert. Sie hat mir genau die beiden Übungen mitgegeben, die Martin in seinem Blog empfiehlt und damit war der Spuk innerhalb von drei Tagen vorbei und wir konnten sogar am vierten Tag unsere Landesmeisterschaft tanzen, auf die ich natürlich hingesteuert habe.

Es gab ein paar Wochen später noch einen leichten Rückfall, den ich aber auch mit den Übungen schnell im Griff hatte (24 Stunden). Die Neurologin hat noch eine Doppleruntersuchung aller zum Kopf führenden Blutgefäße angesetzt, die aber bei mir aber völlig unauffällig sind.

Letzten Samstag hat es mich morgens wieder erwischt - also gerade mal 5 Monate später. Interessanterweise wache ich immer mit Schwindel auf, wenn ich auf dem Rücken liege und meinen Kopf sehr weiter nach rechts überdreht habe. Zwar wusste ich jetzt ja, was es war, trotzdem hat es mich wieder in Panik versetzt. Der ganze Körper wurde kaltschweißig und mein Magen hat mächtig rumort. Habe mir dann morgens um 6 erstmal eine Dusche gegönnt und anschließend die Übungen gemacht. Dadurch trat zwar direkt Linderung ein aber so richtig weg war es nicht. Ich hab es dann aber - und danke für die Bestätigung - ignoriert und den Tag so verbracht, wie ich es mir vorgenommen hatte - nämlich mit Gartenarbeit. Vermutlich hätte ich die Übungen konsequenter machen sollen, denn heute (Donnerstag) ist es noch nicht ganz weg. Aber immerhin fast.. Heute Abend ist wieder Training - mal schauen, wer sich schneller dreht... der Saal oder mein Kopf Smiley .

Alles in allem ist das furchtbar lästig aber ich hoffe, dass ich lerne, damit zu leben und mich möglichst nicht davon einschränken lasse. Ich geb auf jeden Fall alles. So - werden mich jetzt mal wieder hin- und herschmeißen gehen Smiley

Dir, lieber Martin, vielen herzlichen Dank für die ausführlichen Erklärungen - eine Kurzfassung kannte ich von meiner Neurologin, jetzt habe ich es aber erst ganz verstanden (und mir schnell ne Flasche Wasser gegönnt). Das klingt für mich alles schlüssig und logisch und hilft es auch besser meiner Familie zu erklären, die schon meint, ich würde spinnen, wenn ich mich so abrupt von einer Seite auf die andere werfe Smiley .

Lasst es euch gut gehen - es gibt definitiv Schlimmeres

Viele Grüße
Sonja

Anmerkung:
Hallo Sonja,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Gästebucheintrag. Freut mich, dass Dir mein Lagerungsschwindel-Blog etwas mehr Klarheit bringen konnte.

Noch eine Anmerkung:
Die Übungen können (müssen aber nicht) sehr schnell zum Erfolg führen. Es ist ein bisschen Glücksache, auch wenn man alles korrekt durchführt. Es kommt eben immer drauf an, wieviele der Otholiten lose sind sich im Bogengang verirrt haben, sowie darauf, ob sie durch die Lagerungsübungen gleich beim ersten Mal, oder zufällig eben erst beim 10. Mal dort hinausbefördert werden.

Übrigens habe ich mit meiner Frau zusammen auch lange Standard und Latein getanzt (das übliche Welttanzprogramm eben). Wir waren nach den üblichen Tanzkursen 7 Jahre im Tanzclub aktiv und hatten sehr viel Freude dabei!

Jetzt geht es leider zeitlich nicht mehr, und auch mein kaputtes Hüftgelenk (Unfallspätfolge) würde es nicht mehr zulassen.

Habe mir gerade eine Excel-Vorlage zur Erfassung meines Diclofenac-Verbrauchs gemacht und diese auch als blanko-Vorlage für Interessierte auf meiner HP zum Download angeboten, da ich nach tagelanger Recherche nichts Vergleichbares im Internet fand:

www.jenseits-von-allem.de/Medikamenteneinnahme-Statistik.htm

LG
Martin

Wolfgang schrieb am 26.05.2020 - 18:49 Uhr
Hallo Maki Smiley

Grüsse aus den mittleren 70ern. Kannst mir ja mal ne mail schreiben ykwbs at gmx.de

Wolfgang

Danny K.. schrieb am 16.04.2020 - 23:02 Uhr
Ich möchte mich meiner Vorschreiberin anschließen. Ich habe seit Ostersamstag diesen Schwindel.Also seit 4 Tagen. Die Übungen fallen mir sehr schwer. Mir geht es danach so übel, dass ich sie jetzt eingestellt habe und hoffe, dass sich die Sache so erledigt.
Morgen gehe ich zur Osteopathie. Vielleicht kann ich hier noch etwas Hilfe bekommen. Ich wäre so dankbar für Erfahrungen und Tipps, wie man ohne diese fürchterlichen Manöver was ausrichten kann. Viele Grüße und die besten Wünsche an alle.

Anmerkung:
Hallo Danny,

in meinem Blog (relativ weit unten) beschreibe ich meinen Trick, wie ich die Übungen über Nacht machen kann, so dass sie möglichst wenig störende Nebenwirkungen haben, und so gut wie keinen Aufwand erfordern.

Bremm schrieb am 16.04.2020 - 15:19 Uhr
Hallo,
zum Glück finde ich gerade diesen Austausch - habe die erste ärztl. angeordnete Semontübung hinter mir und bin entsetzt, dass ich danach ca eine Stunde vor Übelkeit (ich fühle die besonders fies auch im Kopf) und Benommenheit nur auf einen Punkt blickend, im Sitzen, unfähig zu sprechen, vor mich hin vegetieren musste. Trotz vorheriger Einnahme Vertigo Vomex. Habe aus lauter Hilflosigkeit noch eine Iboprofen 400 genommen.Jetzt bin ich wieder halbwegs mobil, aber latente Übelkeit im Magen und Kopfbenommenheit bleiben (ist ca 3-4 Stunden her mit der Übung).Das ganze soll ich 3xtgl machen...hieße perspektivisch den ganzen Tag über so zu leiden, von Übung zu Übung. Machen diese bei den hier geschilderten Nebenwirkungen überhaupt Sinn? Oder besser drauf vertrauen, dass es (Lagerungsschwindel) von allein besser wird? Oder wird das von Übung zu Übung besser? Und gibt es vielleicht noch einen Tip wie ich mit diesen massiv belastenden Nachwehen besser klarkommen kann? SOS und DANKE!

Anmerkung:
Hallo Bremm,

in meinem Blog (relativ weit unten) beschreibe ich meinen Trick, wie ich die Übungen über Nacht machen kann, so dass sie möglichst wenig störende Nebenwirkungen haben, und so gut wie keinen Aufwand erfordern.

Juliane schrieb am 06.01.2020 - 16:55 Uhr
Vielen Dank, dass ich hier meine Übung für alle zum ausprobieren schreiben darf.
Vor drei Jahren hatte ich den unangenehmen Lagerschwindel. Mein Osteopath und die Orthopädin haben an Schultern, Nacken gearbeitet und sehr am Kiefergelenk. Im Mund wurde mit dem Finger starker Druck auf die Verbindung von Ober- & Unterkiefer gedrückt. Sehr schmerzhaft.
Des Weiteren sagte mir jemand er hätte über die Mediziner aus Russland eine Übung bekommen, die sehr geholfen hat. Die habe ich auch mit großem Erfolg angewendet und mache die Übung immer mal wieder, trotzdem ich keinen L. Schwindel seitdem mehr hatte.
Setzte Dich gerade hin, Füße auf dem Boden und schreibe mit der Nase in Schreibschrift das kleine Alphabet in die Luft.
Dabei wird der Kopf ja in alle Richtungen bewegt, was die verschiedenen Muskeln lockert und die Ohren genauso.
Ich hoffe, dass es anderen auch so helfen kann wie uns.
Viele Grüße
Jasmina schrieb am 30.12.2019 - 16:38 Uhr
Hallo zusammen Smiley
Lieber Martin, erstmal Dir vielen Dank für die informative und hilfreiche Homepage!!
Bei mir ist BPLS vor knapp 2 Wochen das erste Mal aufgetreten. So wie bei den meisten von Euch hatte ich ziemlich Angst, da ich nicht wusste was mit mir passiert. Am nächsten Tag bin ich sofort zu meinem Hausarzt, der BPLS vermutete, mir aber auch gleich eine Überweisung für den HNO gab. Ich sollte sofort hin, was ich auch tat. Nach diversen Tests bestätigte er mir BPLS. Ich machte die Übungen und nach 4 Tagen war der Schwindel verschwunden. Nun hatte ich gut eine Woche Pause und gestern Nacht fing es wieder an. Ich hatte mir den Kopf an der geöffneten Trocknertür gestoßen, zwar nicht ganz so heftig, aber vielleicht war das der Auslöser?!
Soweit so gut. Was mich nun sehr verunsichert: überall lese ich, dass der Schwindel nur bei Lageveränderung, sprich Kopfbewegung, auftritt. Bei mir ist es so, dass ein ganz leichter Schwindel oder dieses bestimmte Gefühl von kurz vor dem Schwindel/kurz danach fast die ganze Zeit vorhanden ist. Mein Gehirn fühlt sich wie durchgemixt an :-( Teils fühle ich mich wie benommen... irgendwie schwer zu beschreiben. Ich wäre ja fast froh wenn der Schwindel nur bei bestimmten Bewegungen ausgelöst wird. Die könnte ich ja überwiegend versuchen zu vermeiden. Aber dieses merkwürdige Dauergefühl macht mir Angst. Könnte mir bitte jemand Feedback geben, wie es bei Euch so ist zwischen den Schwindelattacken???

Von den Ärzten bekommt man ja nur Standardantworten, die weder besonders aufklären, noch beruhigen... :-(

Schon mal VIELEN DANK!!
Liebe Grüße aus München, Jasmina

Anmerkung:
Hallo Jasmina,

danke für Deinen Beitrag in meinem Gästebuch. Mach Dir keine Sorgen, Dein Gehirn ist durch die beiden nur kurze Zeit auseinander liegenden BPLS-Vorfälle verwirrt und reagiert jetzt mit "Vorsicht und Misstrauen" auf alle Bewegungen Deines Körpers.

Das ist eine normale Nebenwirkung der eigentlichen BPLS Ereignisse. Und wenn man es schon einige male hatte, werden diese Nebenwirkungen auch weniger intensiv.

Heide schrieb am 06.08.2019 - 22:04 Uhr
Ich bin heute nach eingehenden Untersuchungen aus der Klinik entlassen worden. Nachdem ich nun weiß, woher der Schwindel kommt , habe ich mich informiert und bin auf diesen sehr umfangreichen und hochinteressanten Blog gestoßen. Das hat mir über meine Angst erst mal hinweg geholfen. Die Übung habe ich sofort gemacht. Ich hoffe, dass sie mir helfen wird denn ich neige zu Panikattacken. Ich werde sie auf jeden Fall fortführen. Der Hinweis, mit Gelassenheit zu reagieren, ist für mich sehr wichtig. Ich werde versuchen, es umzusetzen.
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